Inhalt:
Wir widmen uns der achtsamen Praxis von Kundalini Yoga, Meditation, Atem und Entspannung als effektive Zugänge zu Selbstregulation, Stressabbau und Resilienzstärkung. Nämlich bottom-up: ausgehend vom Körper.
Warum altes Yoga-Wissen im therapeutischen Bereich?
Yoga kann spürbar unsere Zuversicht stärken und uns (wieder) in Verbindung mit uns selbst bringen, wenn wir diesen Kontakt verloren oder bewusst vermieden haben. Diese körperliche Praxis unterstützt so unsere Präsenz, das bewusste Da-sein im Augenblick und verbessert unsere somatische Wahrnehmung. Mit geregelten Handlungsabläufen und Atemübungen fördert es das Entwickeln von Rhythmen und hilft uns einen achtsamen Umgang mit dem Körper zu erlernen.
Das ist enorm hilfreich für die Gestaltung der eigenen Balance. Erfahrung in der Anwendung ist sowohl für die eigene Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeit von großer Bedeutung als auch in der therapeutischen Arbeit, da Selbstregulierungsfähigkeit und eine nachhaltige Steigerung von Resilienz dadurch erreicht werden kann.
Wie machen wir das?
Im Yoga lernen wir zu spüren, was in uns vorgeht, wir erforschen, wie der gegenwärtige Zustand unseres Nervensystems sich zeigt und was wir aktuell brauchen, um uns wohl(er) zu fühlen. Mit behutsamen, sich wiederholenden Bewegungsabläufen, Atemerleben und begleiteter Entspannung schenkt es uns Gelegenheiten, regulierend Einfluss zu nehmen. So machen wir die Selbstwirksamkeitserfahrung von „Ich kann meinen aktuellen Zustand positiv beeinflussen.
In Modulen zu jeweils 5 Einheiten (zu 90 Minuten alle zwei Wochen) üben wir das gemeinsam. In jedem Modul fokussieren wir ein spezielles Grundthema z.B:
Rhythmus als körperlich erlebbarer Sicherheitsanker
Gleichgewicht als dynamisches Ausloten der eigenen Mitte
Atem als Direktzugang zum vegetativen Nervensystem
Jetzt im Frühling widmen wir uns dem Modul Gleichgewicht & Stabilität. Wie schwinge ich mich zurück in meine Mitte, wenn ich sie vorübergehend zu verlieren scheine? Welche Botschaft sendet die Wahrnehmung von “ich kann das/mich halten” an mein Nervensystem? Was macht die Erfahrung von Balance als dynamischen Prozess statt statischem Festhalten in meinem System?
Die Frühlingstermine sind:
28.4. / 12.5. / 2.6. / 16.6. / 30.6.2026
Hier bist du willkommen, wenn du Kundalini Yoga als Praxis der Selbstregulation erstmals kennenlernen oder als bereits Praktizierende:r live in der Kleingruppe regelmäßig üben möchtest. Dieser Kurs ist offen für ALLE Interessierte – mit und ohne Vorkenntnissen, von innerhalb der Kunsttherapieschule und überall.
Bitte bring deine eigene Yogamatte und eventuell ein kleines Sitzkissen, Yogablock oder Handtuch mit.
Seminarleitung:
Mag.a Elisabeth Mitterrutzner