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Psychiatrische PatientInnen werden unnötigen Gefahren ausgesetzt und psychiatrische MitarbeiterInnen werden vermehrt mit Gewalt konfrontiert.

Wien (OTS) - Mit deutlichen Worten kritisiert der der Vorstand der ÖGPP (Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik) die Regierungsvorlage: „Psychiatrische PatientInnen werden unnötigen Gefahren ausgesetzt, forensische PatientInnen erhalten nicht die nötigen Therapien und psychiatrische MitarbeiterInnen werden vermehrt mit Gewalt konfrontiert. Dieses Nicht-Funktionieren würde letztlich auch die Risiken für die Bevölkerung erhöhen.“

Psychisch Erkrankte, die schwerwiegender Taten gegen Leib und Leben oder gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung anderer beschuldigt werden, wurden bisher in spezialisierten Einrichtungen für den Maßnahmenvollzug behandelt. Der vorliegende Gesetzesentwurf ermöglicht nun, dass diese PatientInnen künftig an psychiatrischen Abteilungen von öffentlichen Krankenanstalten verpflichtend aufgenommen werden müssen.

Die derzeit gültigen und vorliegenden Planungsgrundlagen des Gesundheitssystems berücksichtigen den psychiatrischen Versorgungsbedarf einer Region, nicht aber die psychiatrische Versorgung von Straftätern. Bei Umsetzung der Regierungsvorlage muss befürchtet werden, dass die räumlichen und personellen Strukturen der allgemeinpsychiatrischen Abteilungen für andere psychisch Kranke nicht mehr ausreichend vorhanden sein werden.

Für die in der Psychiatrie tätigen MitarbeiterInnen ergibt sich dadurch eine erhebliche Mehrbelastung. Der aktuelle Mangel an Pflegepersonen ist auch in psychiatrischen Krankenhausabteilungen zu bemerken. Eine zusätzliche Belastung durch die Aufnahme forensischer PatientInnen an allgemeinpsychiatrischen Abteilungen würde eine Abwanderung von Pflegepersonen aus der Psychiatrie zur Folge haben.

Die forensische Psychiatrie ist heute ein hochspezialisiertes Fachgebiet innerhalb der Psychiatrie mit elaborierten Methoden zur Prognosestellung und Behandlung. ...
Quelle: OTS0012, 6. Dez. 2022, 08:06

Zitat: vorarlberg.orf.at 05. Dezember 2022, 12.42 Uhr

"In Vorarlberg ist die Bereitschaft, sich freiwillig zu engagieren stark ausgeprägt. Landesweit gibt es über 5.100 Vereine. [...]"

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Quelle: vorarlberg.orf.at 05. Dezember 2022, 12.42 Uhr

"Peter Vogler tritt im Juli 2023 die Nachfolge von Armin Paul an – LH Wallner gratuliert [...]"

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Quelle: Landespressestelle Vorarlberg presse@vorarlberg.at 28.4.2022 Landespressestelle Vorarlberg presse@vorarlberg.at 06.12.2022

Zitat: kurier.at 01.12.2022, 11:00

"Regional sind die Unterschiede im Angebot groß. Auch bei Logopädie und Ergotherapie gibt es Lücken. [...]"

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Quelle: kurier.at 01.12.2022, 11:00

Zitat: vorarlberg.orf.at 28. November 2022, 19.22 Uhr

"[...] In erster Linie geht es darum, auf Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Denn Männer gehen seltener zum Arzt als Frauen – gerade auch bei psychischen Problemen. [...]"

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Quelle: vorarlberg.orf.at 28. November 2022, 19.22 Uhr

"Unter der Nummer 0800 44 99 33 startet am 1. Dezember die 24-Stunden-Notfall-Hotline der Steiermark für psychosoziale Krisenfälle [...]"

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Quelle: Kommunikation Land Steiermark kommunikation@stmk.gv.at 30.11.2022

Zitat: derstandard.at 27. November 2022, 14:59

"[...] Nicht die Therapeutinnen, sondern die Therapierten sollen in den Mittelpunkt rücken [...]"

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Quelle: derstandard.at 27. November 2022, 14:59

Ergotherapie Austria begrüßt die angekündigte Reform des Mutter-Kind-Passes, die für die umfassende Gesundheitsversorgung unserer Kinder essentiell ist.

Wien (OTS) - Dass bei den Leistungserweiterungen im Eltern-Kind-Pass die Ergotherapie nicht mitbedacht wurde, kritisiert der Bundesverband der Ergotherapeut*innen allerdings scharf.

Ergotherapie als Element im Eltern-Kind-Pass. Während die Änderung des Namens von „Mutter-Kind-Pass“ zu „Eltern-Kind-Pass“ den gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte Rechnung trägt, so weisen die bisher kommunizierten Leistungserweiterungen weiterhin Defizite auf, die dringend behoben werden müssen – es geht immerhin um die bio-psycho-soziale Gesundheit der Kinder in Österreich! Die Untersuchungen im Rahmen des Eltern-Kind-Passes bieten, neben der notwendigen medizinischen Kontrolle, eine Chance, bei Entwicklungsauffälligkeiten das (Klein-)Kind frühzeitig zu unterstützen und gezielt zu fördern. Um diese Chance gerecht für alle Kinder in Österreich umzusetzen, ist es essentiell, dass die Ergotherapie als Leistung in den neuen Eltern-Kind-Pass aufgenommen wird. Denn je früher in der Entwicklung von Handlungskompetenzen und der damit verbundenen motorischen, kognitiven, psychischen, sozialen Entwicklung und der Wahrnehmungsverarbeitung eines Kindes eine Auffälligkeit erkannt wird, desto besser kann das Kind in seiner Entwicklung unterstützt und seine Bezugspersonen beraten werden.

Die ergotherapeutische Befundung als Leistung. Unter Verwendung von diversen Assessments werden in der ergotherapeutischen Befundung die Handlungskompetenzen eines (Klein-)Kindes strukturiert beobachtet und interpretiert. Dazu gehören Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Bereichen Koordination, motorische Planung, posturale Kontrolle, Grob-, Fein-, Grapho- und Visuomotorik, Handlungsplanung, Körperwahrnehmung, Ausdauer, Aufmerksamkeit, Interaktion und Frustrationstoleranz. Wesentlicher Bestandteil der ergotherapeutischen Befundung ist auch ein ausführliches Gespräch mit den Eltern bzw. ...
Quelle: OTS0182, 23. Nov. 2022, 14:00

Extended Soulspace, Home-Treatment und Alkohol Leben Können als europäische Vorzeigeprojekte

Wien (OTS) - Vier Tage lang und mehr als 650 Veranstaltungen. Der DGPPN Kongress von 23. bis 26. November in Berlin zählt zu den größten Kongressen für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde in Europa und ist der größte im deutschsprachigen Raum. Der PSD-Wien und der WiGev sind mit einer hochrangigen Delegation vertreten und präsentieren im Rahmen der Symposien und Vorträge Wiener Erfolgsprojekte einem Hochkarätigem internationalem Publikum.

Der Koordinator für Psychiatrie, Sucht- und Drogenfragen der Stadt Wien, Ewald Lochner, stellt im Rahmen des Themenblocks „Abhängigkeitserkrankungen“ das Programm „Alkohol. Leben können.“ vor. Das integrierte Versorgungssystem ist die erste Kooperation zwischen Pensionsversicherung, Krankenversicherung und dem Bundesland Wien.

6.000 Menschen werden in unterschiedlichen Suchthilfeeinrichtungen behandelt. „Die Behandlung wird in jedem einzelnen Fall individuell auf die Bedürfnisse der Patient*innen angepasst und wird immer durch multiprofessionelle Teams durchgeführt. Gleichzeitig konnte der bürokratische Aufwand für die zu betreuenden Personen deutlich gesenkt werden“, hebt Lochner die Vorzüge hervor. Evaluationen des Programms zeigen, dass die behandelten Patient*innen ein verbessertes Konsumverhalten im Vergleich zu im bisherigen System stationärer Behandlung betreute Personen haben.

Der Primar des Kinder- und Jugendpsychiatrische Ambulatorium – Extended Soulspace, Dr. Patrick Frottier, stellt in seinem Vortrag die Bedeutung des 2019 eröffneten Ambulatoriums vor. „Die Mehrheit aller psychischen Erkrankungen beginnt um Kindes- und Jugendalter. Außerdem haben psychische Erkrankungen mit frühem beginn meist einen höheren Schweregrad, werden oftmals nicht frühzeitig genug erkannt oder bleiben gänzlich unbehandelt. Dies kann zu Entwicklung komorbider Störungen und schwerwiegenden psychosozialen Folgen führen. ...
Quelle: OTS0009, 27. Nov. 2022, 09:56

Zitat: sn.at 24. November 2022 04:01 Uhr

"Einsamkeit ist eines der drängendsten sozialen Probleme. Die Österreichische Gesundheitskasse und das Bildungshaus St. Virgil in Salzburg suchen Lösungen, sensibilisieren und vernetzen Fachleute. [...]"

Den Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: sn.at 24. November 2022 04:01 Uhr

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